Abschlusserklärung der 52. ordentlichen Bundesdelegiertenkonferenz der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba
Die Bundesdelegiertenkonferenz (BDK) verurteilt die aggressive Politik der Vereinigten Staaten, der Europäischen Union und der BRD sowie anderer imperialistischer Staaten gegen Kuba, das einen gerechten Kampf um die Verteidigung seiner Souveränität, Unabhängigkeit und Selbstbestimmung führt.
Wir verurteilen die völkermörderische und unmenschliche Wirtschafts-, Handels-, und Finanzblockade, die 1962 von der Regierung der Vereinigten Staaten verhängt wurde und deren schreckliche Auswirkungen das tägliche Leben aller Kubaner/innen schwer beeinträchtigt und das legitime Recht des Landes auf Entwicklung behindert.
Seitdem sind mehrere Verschärfungen und im Jahr 2026 weitere erhebliche, dem Völkerrecht noch mehr widersprechende Zwangsmaßnahmen, wie eine Energieblockade, umgesetzt worden. Es wurden zwei Exekutivverordnungen umgesetzt, die den illegalen und kriminellen Charakter der Blockade gleichzeitig widerspiegeln und noch verstärken. Die Europäische Union fordern wir in diesem Zusammenhang auf, ihre eigene „„Blocking-Verordnung 2271/96“ von 1996 umzusetzen, die die US-Blockade auf Grund ihres extraterritorialen Charakters für illegal erklärt.
Wir verurteilen die willkürliche Anklage und den Haftbefehl gegen General Raúl Castro Ruz durch das US-Justizministerium als Teil einer Strategie, seine politische Größe und seine unangefochtene Legitimität zu schmälern. Mit ihm ist aber das kubanische Volk und sein souveränes, sozialistisches Gesellschaftsystem gemeint.
Wir fordern die Streichung Kubas aus der offensichtlich lächerlichen und auf die USA selbst hinweisenden US-Liste der Staaten, die angeblich den Terrorismus unterstützen – eine Einstufung, die zudem mit den mehr als 3.000 Opfern ad absurdum geführt ist, die das edle kubanische Volk durch den Terrorismus der USA zu beklagen hatte.
Wir betonen den unumstößlichen Willen des kubanischen Volkes, den Sozialismus als einziges System aufzubauen und zu verwirklichen, das die volle menschliche Freiheit garantieren kann. Dieser Wille steht im Einklang mit den Zielen der Charta der Vereinten Nationen. Die Verteidigung des Rechts der Staaten auf ihr selbstgewähltes Gesellschaftssystem ist gleichzeitig eine Verteidigung des Völkerrechts.
Für die Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba bedeutet das, ihre solidarischen Aktivitäten für das Volk und die Regierung Kubas zu verstärken. Dazu gehören u.a. Protestdemonstrationen vor US-Botschaften, Kampagnen gegen die Medienmanipulation und die Verurteilung jeglicher Drohung einer militärischen Intervention gegen Kuba.
Die Blockade muss beendet werden!
!Viva Cuba!
Leverkusen, 25.10.2026