Aktuell

Überwältigende Mehrheit

UN-Generalversammlung verurteilt mörderische US-Sanktionen gegen Kuba
Von Volker Hermsdorf

Zum 30. Mal in Folge hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen am Donnerstag nachmittag von den USA gefordert, die vor mehr als 60 Jahren gegen Kuba verhängte Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade zu beenden. 185 der 193 UN-Mitgliedsländer unterstützten eine dazu von der sozialistischen Inselrepublik vorgelegte Resolution, die damit eine Stimme mehr als im Vorjahr erhielt. Nur die USA selbst und Israel stimmten dagegen, während die Ukraine und das bis zum Jahresende noch von dem am Sonntag abgewählten ultrarechten Präsidenten Jair Bolsonaro regierte Brasilien sich enthielten. Mehrere Länder hatten nicht an der Abstimmung im New Yorker UN-Hauptquartier teilgenommen.
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Die vor mittlerweile 61 Jahren von den USA gegen die sozialistisch regierte Karibikinsel verhängte Wirtschafts-, Finanz- und Handelsblockade trifft nach wie vor nicht nur die kubanische Bevölkerung auf verheerende Weise, sondern schädigt auch Unternehmen, Vereine und Privatpersonen im Ausland.

Auf dieses in den Medien nahezu völlig verschwiegene Unrecht macht die 2019 von jW und einem großen Bündnis initiierte internationale Solikampagne »Unblock Cuba« aufmerksam. Den jährlichen Höhepunkt bildet der Zeitraum, in dem die Staaten in der UNO-Vollversammlung über die kubanische Resolution abstimmen – und die illegale US-Blockade regelmäßig eindeutig verurteilen.

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Aktionsaufruf

Unblock Cuba! Aufruf zur Solidarität gegen die mörderische Blockadepolitik der USA

Jedes Jahr wird anlässlich der UNO-Vollversammlung in New York über eine Resolution abgestimmt, welche die Aufhebung der von den USA seit fast 60 Jahren gegen die Insel verhängte Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade fordert. Seit Jahren wird sie von der überwiegenden Mehrheit angenommen, bei wenigen Gegenstimmen und Enthaltungen. Am deutlichsten 2016 mit 191:0, als sich selbst die Obama-Administration nicht gegen die Resolution aussprach. Seit Trumps Präsidentschaft hat sich die Situation auch in der UNO verschlechtert. In der letzten Abstimmung von 2019 brachten die USA neben Israel auch Brasilien zu einem Nein sowie Kolumbien und die Ukraine zur Stimmenthaltung, bei einer noch immer überdeutlichen Annahme der Resolution von 187:3.
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