Onlineveranstaltung am Samstag, 4. Dezember 2021:

Der Startschuss für die Vorbereitung der von junge Welt initiierten Kampagne »Unblock Cuba« ist im Oktober 2020 gefallen. Die Hauptphase der Aktion lief vom 24. April bis zum 23. Juni 2021 mit Aktionen, Veranstaltungen und Werbemaßnahmen in den europäischen Hauptstädten.

Die mehr als 100 beteiligten Organisationen, Vereine, Verbände und Medien aus 27 Ländern fordern ein Ende seit über 60 Jahre andauernden Wirtschaftsblockade der USA gegenüber Kuba. Unter der US-Regierung Donald Trump sind die Regelungen mehrfach verschärft worden. Eine Rücknahme oder gar eine Beendigung der Blockade stehen derzeit nicht auf der Agenda des neuen US-Präsidenten Josef Biden. Die Aktion richtet sich nicht nur gegen die Blockadepolitik der USA. Sie wendet sich auch gegen die inkonsequente Haltungen der europäischen Regierungen. Zwar bekunden die meisten öffentlich ihre Ablehnung der Blockade und stimmen regelmäßig auf UN-Vollversammlungen deren Verurteilung zu. Allerdings belassen sie es bei wohlfeilen Worten und gehen nicht gegen die Blockadegesetze vor, die auch den Handlungsspielraum europäischer Unternehmen rechtswidrig einschränken. Kuba entstehen jährlich Milliardenverluste mit schwerwiegenden Folgen für die Bevölkerung.

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Aktionsaufruf

Unblock Cuba! Aufruf zur Solidarität gegen die mörderische Blockadepolitik der USA

Jedes Jahr wird anlässlich der UNO-Vollversammlung in New York über eine Resolution abgestimmt, welche die Aufhebung der von den USA seit fast 60 Jahren gegen die Insel verhängte Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade fordert. Seit Jahren wird sie von der überwiegenden Mehrheit angenommen, bei wenigen Gegenstimmen und Enthaltungen. Am deutlichsten 2016 mit 191:0, als sich selbst die Obama-Administration nicht gegen die Resolution aussprach. Seit Trumps Präsidentschaft hat sich die Situation auch in der UNO verschlechtert. In der letzten Abstimmung von 2019 brachten die USA neben Israel auch Brasilien zu einem Nein sowie Kolumbien und die Ukraine zur Stimmenthaltung, bei einer noch immer überdeutlichen Annahme der Resolution von 187:3.
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Aktuelle Nachrichten und Berichte RSS RSS

Aktueller Stand bei Petition für die Zulassung des kubanischen Impfstoffs

Mittlerweile (Stand 18. Januar 2022, 17 Uhr) haben knapp 6.000 Menschen die Petition für die Zulassung von Kubas Impfstoff unterschrieben! Die erste Zielmarke von 5.000 ist damit überschritten, das nächste Ziel sind 7.500 Unterschriften. Des Weiteren liegen jetzt Übersetzungen der Petition und der entsprechenden Grafik in englisch, spanisch und niederländisch auf der Homepage der Freundschaftsgesellschaft … Weiterlesen …

Kubas Impfstoff für Europa

Kubas Impfstoff für Europa – das ist die Forderung einer Petition aus Italien. Von den weltweit zugelassenen 31 Impfstoffen sind in der EU bisher nur fünf zugelassen – darunter die von Johnson & Johnson und AstraZeneca, die nur noch selten verabreicht werden. Ziel der nun gestarteten Petition ist es, die Zulassungsbehörden AIFA und EMA aufzufordern, die Wirksamkeit … Weiterlesen …

„Wir sind dankbar für das solidarische Engagement“

Der kubanische Botschafter verlässt Deutschland Von Melina Deymann, Günter Pohl Ramón Ripoll, Botschafter der Republik Kuba in Berlin, verlässt turnusgemäß Deutschland, um sich in Kuba anderen Aufgaben zuzuwenden. UZ sprach zum Abschied mit ihm über die aktuelle Situation, die Solidaritätsbewegung und deutsche Kommunisten. UZ: Lieber Genosse und Botschafter Ramón Ripoll, bald endet deine Zeit in Deutschland. … Weiterlesen …

Unterstützererklärung: pdf
Declaración de apoyo: pdf
Support statement: pdf

Spenden für die Kampagne unter Angabe des Verwendungszwecks: »Unblock Cuba« bitte auf eines der folgenden Konten:

BRD:
Netzwerk Cuba
IBAN: DE58 1001 0010 0032 3331 00
BIC: PBNKDEFF

Österreich:
Österreichisch-Kubanische Gesellschaft
IBAN: AT71 2011 1297 2387 0100
BIC: GIBAATWW

Schweiz:
Vereinigung Schweiz-Kuba
IBAN: CH97 0900 0000 3003 6190 7
PC 30-36190-7 (Postcheckkonto)

Für Spenden an Netzwerk Cuba e.V. und Vereinigung Schweiz-Kuba:
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