Der Startschuss für die Vorbereitung der von junge Welt initiierten Kampagne »Unblock Cuba« ist im Oktober 2020 gefallen. Die Hauptphase der Aktion lief vom 24. April bis zum 23. Juni 2021 mit Aktionen, Veranstaltungen und Werbemaßnahmen in den europäischen Hauptstädten.

Die mehr als 100 beteiligten Organisationen, Vereine, Verbände und Medien aus 27 Ländern fordern ein Ende seit über 60 Jahre andauernden Wirtschaftsblockade der USA gegenüber Kuba. Unter der US-Regierung Donald Trump sind die Regelungen mehrfach verschärft worden. Eine Rücknahme oder gar eine Beendigung der Blockade stehen derzeit nicht auf der Agenda des neuen US-Präsidenten Josef Biden. Die Aktion richtet sich nicht nur gegen die Blockadepolitik der USA. Sie wendet sich auch gegen die inkonsequente Haltungen der europäischen Regierungen. Zwar bekunden die meisten öffentlich ihre Ablehnung der Blockade und stimmen regelmäßig auf UN-Vollversammlungen deren Verurteilung zu. Allerdings belassen sie es bei wohlfeilen Worten und gehen nicht gegen die Blockadegesetze vor, die auch den Handlungsspielraum europäischer Unternehmen rechtswidrig einschränken. Kuba entstehen jährlich Milliardenverluste mit schwerwiegenden Folgen für die Bevölkerung.

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Aktionsaufruf

Unblock Cuba! Aufruf zur Solidarität gegen die mörderische Blockadepolitik der USA

Jedes Jahr wird anlässlich der UNO-Vollversammlung in New York über eine Resolution abgestimmt, welche die Aufhebung der von den USA seit fast 60 Jahren gegen die Insel verhängte Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade fordert. Seit Jahren wird sie von der überwiegenden Mehrheit angenommen, bei wenigen Gegenstimmen und Enthaltungen. Am deutlichsten 2016 mit 191:0, als sich selbst die Obama-Administration nicht gegen die Resolution aussprach. Seit Trumps Präsidentschaft hat sich die Situation auch in der UNO verschlechtert. In der letzten Abstimmung von 2019 brachten die USA neben Israel auch Brasilien zu einem Nein sowie Kolumbien und die Ukraine zur Stimmenthaltung, bei einer noch immer überdeutlichen Annahme der Resolution von 187:3.
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Aktuelle Nachrichten und Berichte RSS RSS

Antikriegstag 1.9.2021 in Düsseldorf: Die FG BRD – Kuba war auch vertreten

Das Friedensforum Düsseldorf veranstaltete eine Antikriegstagkundgebung am Apolloplatz und hatte dazu auch die Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba eingeladen zu einem Infostand und einem Redebeitrag, was von den compañeros und compañeras von der Regionalgruppe Düsseldorf gerne angenommen wurde. Als erstes wurde in dem Redebeitrag der Regionalgruppe auf den gescheiterten Versuch durch die USA eingegangen, eine sogenannte Farbenrevolution, sprich … Weiterlesen …

»Die Blockade ist eine Realität«

Kuba: Westliche Medienkampagne gegen sozialistische Inselrepublik. Auslandskubaner solidarisieren sich mit Landsleuten. Ein Gespräch mit José Conde Masdiaz Von Kristian Stemmler Im Juli gab es Unruhen auf Kuba, die unter anderem durch einen Mangel an Lebensmitteln und Medikamenten ausgelöst worden waren. Wie haben Sie diese Proteste in Ihrer Heimat wahrgenommen, was wissen Sie darüber? Zuerst war … Weiterlesen …

Ein Beispiel gegeben

Ehrung für Fidel Castro: Virtuelle Konferenz zu Leben und politischem Wirken des Revolutionärs, der am Freitag 95 geworden wäre Von Volker Hermsdorf Fidel Castro anlässlich seines 95. Geburtstages zu ehren, bedeute, über die Zukunft und nicht über die Vergangenheit zu sprechen. Mit diesem Hinweis leitete der Immunologe Agustín Lage Dávila, ein Begründer der Krebsforschung und Arzneimittelentwicklung … Weiterlesen …

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Spenden für die Kampagne unter Angabe des Verwendungszwecks: »Unblock Cuba« bitte auf eines der folgenden Konten:

BRD:
Netzwerk Cuba
IBAN: DE58 1001 0010 0032 3331 00
BIC: PBNKDEFF

Österreich:
Österreichisch-Kubanische Gesellschaft
IBAN: AT71 2011 1297 2387 0100
BIC: GIBAATWW

Schweiz:
Vereinigung Schweiz-Kuba
IBAN: CH97 0900 0000 3003 6190 7
PC 30-36190-7 (Postcheckkonto)

Für Spenden an Netzwerk Cuba e.V. und Vereinigung Schweiz-Kuba:
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