Solidarität mit Kuba
Seit vielen Jahren findet im Waldheim Ende September das Fest der internationalen Solidarität statt.
Doch dies es Jahr ist es anders. Am 26.9.2026 wird von den Gewerkschaften zur Demonstration und Kundgebung gegen den geplanten Sozialkahlschlag der Bundesregierung aufgerufen. Daran beteiligen
wir uns auch. Deshalb findet unser Fest in diesem Jahr etwas kleiner statt und hat den Schwerpunkt der Solidarität mit dem unter extremem Boykott stehenden Kuba. Es gibt kubanische Getränke und aktuelle Informationen über die Situation im Lande, den Widerstand des Volkes gegen den Druck der USA, die Aufrechterhaltung des sozialen Lebens ohne ausreichende Energieversorgung und natürlich: was können wir hier tun. Auch die Kultur soll nicht zu kurz kommen: Film „Fidel es Fidel“ und „Nazim’s Kuba Reise“ sowie Musik mit dem kubanischen Musiker Daniel aus Frankreich.
Kuba trotzt seit Jahrzehnten dem US-Imperialismus, der versucht, die kubanische Revolution mit einer der brutalsten Wirtschaftsblockaden der Geschichte in die Knie zu zwingen. Seit dem Amtsantritt von Donald Trump wird die schon bis dahin beispiellose Blockade stetig verschärft. Im Januar verhängte die US-Regierung gegen Kuba eine totale Energiesperre und droht seitdem immer wieder mit einem militärischen Angriff. Zuletzt erreichte im April ein Tanker die Insel, um Öl zu liefern. Mit jedem Tag verschärft sich die Lage vor Ort. Neben Energieversorgung mangelt es an Medizin, Lebensmitteln und Waren des täglichen Bedarfs. Täglich sterben Menschen, weil Medikamente fehlen und Operationen nicht durchgeführt werden können. Die meisten europäischen Regierungen schweigen und akzeptieren damit das Vorgehen der US-Regierung. Durch ihr Nichtstun machen sie sich mitschuldig an einem Genozid.
Kuba hat sich in seiner Geschichte immer solidarisch gezeigt: mit Befreiungsbewegungen weltweit, insbesondere im Kampf gegen das südafrikanische Apartheid-Regime oder gegen die Apartheid-Politik und den Genozid Israels gegen die Palästinenser. Auch durch die Ausbildung von Ärztinnen und Ärzten für den Globalen Süden und der Entsendung seiner Medizinbrigaden in Krisengebiete sowie mit Alphabetisierungsprogrammen in der Welt. Kuba braucht Solidarität. Unsere Solidarität. Jetzt.
Das Schicksal Kubas ist von internationaler Bedeutung: Gelingt die Zerschlagung dieser Revolution, verschlechtern sich die Kampfbedingungen progressiver Bewegungen auf allen Kontinenten, dramatisch vor allem in Lateinamerika. Die Gefahr eines Weltkrieges würde weiter anwachsen.
Unterstützen auch Sie Kuba. Unser Schwerpunkt ist gegenwärtig die Solarenergie. Spenden Sie zur
Sicherstellung der Energieversorgung von medizinischen Einrichtungen:
Netzwerk Interred Cooperacion e.V. , Stichwort SolarSoli.Gewerkschaft.
Bank für Sozialwirtschaft, IBAN DE15 3702 0500 0007 6002 00
Kein Krieg gegen Kuba! Wir brauchen Kuba. Und Kuba braucht uns!