Kuba-Konferenz und Rosa-Luxemburg-Preis (mit Aleida Guevara)
11. April 2026 @ 13:00 - 19:00
Die kubanische Internationalistin Aleida Guevara wird am 11. April 2026 den Rosa-Luxemburg-Preis der Tageszeitung junge Welt erhalten – stellvertretend für das widerständige Volk Kubas.
Aleida Guevara ist seit vielen Jahrzehnten eine wichtige international vernehmbare Stimme des sozialistischen Kuba. Sie ist in ihrem praktischen Wirken – nicht zuletzt als Ärztin – Verteidigerin der Werte der kubanischen Revolution. Die Tochter des Revolutionärs Ernesto Che Guevara ist eine glühende Internationalistin, die ebenso entschlossen für das Selbstbestimmungsrecht der Palästinenser eintritt, wie sie gegen imperialistische Kriege Stellung bezieht.
Sie wird den Preis stellvertretend für das widerständige kubanische Volk entgegennehmen, das seit sechs Jahrzehnten der US-Blockade trotzt und an seinem sozialistischen Weg festhält. Kuba ist heute wohl so gefährdet wie seit der 1961 unter der Führung Fidel Castros zurückgeschlagenen US-Invasion exilkubanischer Söldner in der Schweinebucht nicht mehr. Die US-Regierung arbeitet gezielt auf einen Sturz der sozialistischen Regierung hin. So wurde die Blockade Kubas von US-Präsident Donald Trump und dem Exilkubaner Marco Rubio als Außenminister weiter verschärft. Mit der Kaperung von Tankschiffen und dem mit der Verschleppung von Präsident Nicolás Maduro verbundenen Griff nach Venezuelas Öl schneiden die USA Kuba von seinem wichtigsten Energielieferanten ab. Antiimperialistische Solidarität mit Kuba ist jetzt mehr denn je gefordert.
Die Verleihung des Rosa-Luxemburg-Preises findet am Sonnabend, dem 11. April, im Kino Babylon am Rosa-Luxemburg-Platz statt. Bereits ab 13 Uhr wird es dort eine Konferenz zur Solidarität mit Kuba und den Völkern Lateinamerikas geben. Als Referenten oder Podiumsteilnehmer werden unter anderem die kubanische Journalistin Liz Oliva Fernández (Belly of the Beast), der Direktor der Zeitschrift “Revolución y Cultura” des Kubanischen Kulturministeriums Enrique Ubieta Gómez sowie Franco Cavalli von der medizinischen Solidaritätsvereinigung Medicuba aus der Schweiz erwartet, zudem wird der Liedermacher Nicolás Miquea auftreten.